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Hut ab: „Robin Hut“ hilft Menschen in Not und testet dabei neue Wege.

 

Eine Gruppe von jugendlichen Geflüchteten startet eine Initiative, um Menschen in Not zu helfen. Ihr Traum: eine Hilfsorganisation gründen, die eigene Einnahmen generiert und Jugendlichen in Not einen Anker bietet. Die „Robins“ kennen selbst schwierige Lebenssituationen und schiefe Bahnen. Gerade deshalb werden sie nun selbst aktiv und tun anderen Gutes! Sie bekommen die Chance diese Rolle einzunehmen und selbst zu merken, was sie mit ihrer Energie alles erreichen können.

Die Gruppe gibt sich den Namen „Clan B“ – er steht für alternative, nachhaltige Lebensformen und gleichzeitig für Struktur und Halt, die sie anderen Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen bieten wollen. Sie kennen sich durch ihre Erfahrungen selber damit aus. Zusammenhalt und Füreinander Einstehen sind für die Gruppe zentrale Werte.

Projektschritte

Zunächst hat die Gruppe mit der Unterstützung von Profis recherchiert, überlegt und entwickelt: Wie soll man sich nennen, wie will man sich nach außen zeigen? Wer ist die Zielgruppe, welche Aktivitäten will man durchführen? Sie entwickeln ein Logo, geben sich eine Zielsetzung.

Im November führen sie ihre erste Aktion durch: In der Schönhauser Allee verteilen sie auf einem selber gebauten Fahrradanhänger arabisches Essen an Passanten, kommen in Austausch mit Anwohner*innen, Tourst*innen und Obdachlosen. Sie geben etwas zurück, bekommen die Chance, sich anders zu präsentieren, zu zeigen, was sie drauf haben.

Nun bauen sie ihre Zentrale: Ein kleines, transportierbares Häuschen, eine Datsche mit integriertem Gewächshaus und einer arabischen Sitzecke. Die eigenen Räume für ihre Organisation. DO-IT-YOURSELF-Vorschläge gegen Abhängigkeit von der Konsumwelt. Zusammen wollen sie nachhaltige Lösungen für ein besseres Leben finden – eine gute Voraussetzung für eine bessere Welt.

Es fehlt an Orten, wo Jugendliche sich ausprobieren können, selber aktiv und mitgestaltend, wo sie Gebende sind, anstatt immer Nehmende und ein Austausch mit der lokalen Bevölkerung ermöglicht wird. Das Projekt „Robin Hut“ gibt Jugendlichen die Möglichkeit, Selbstbestimmung zu erfahren, in Führungsrollen hineinzuwachsen und dabei zu zeigen, dass sie anders sind, als viele von ihnen denken.

Bald entsteht die eigene Webseite. Bleibt dran!

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