April 2014, Oranienplatz
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CUCULA – Das Unternehmen von und für Geflüchtete

 

November 2016. Die Europäische Kommission vergibt einen Preis für soziale Innovationen. Mehr als 1.000 Bewerber aus 36 Ländern bewerben sich. Unter den drei Preisträgern ist CUCULA. Das ist der vorläufige Höhepunkt eines Projekts, das schon viele Höhen (und Tiefen) erlebt hat.

2014 hat die S27 CUCULA ins Leben gerufen. Die Idee: Geflüchtete Menschen entwerfen, bauen und verkaufen Designermöbel. Damit finanzieren sie ihren Unterhalt, gleichzeitig erhalten sie die notwendige schulische Unterstützung, um eine Berufsausbildung machen zu können.

Die Möbel basieren auf den Entwürfen des italienischen Designers Enzo Mari. Es sind einfachte, schlichte Möbel zum Selberbauen. Im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne brachten sie 2015 mehr als 150.000 Euro an Spenden ein. Das erste Jahr Arbeit und Ausbildung war für die „Möbelbauer von Lampedusa“ gesichert.

Heute ist CUCULA ein eigenständiger Verein mit Werkstatt, Shop und Veranstaltungsraum. Bis zu fünf Teilnehmer erhalten eine handwerliche und gestalterische Grundausbildung. Zudem gibt es schulische Angebote wie Deutschunterricht, Alltagshilfen und Rechtsberatung. Die S27 unterstützt CUCULA ideel und organisatorisch.

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